Freitag, 6. Januar 2017

Besser leben ohne Plastik


Cover Quelle: oekom verlag

Taschenbuch: 112 Seiten
Verlag: oekom verlag
Autorinnen: Anneliese Bunk & Nadine Schubert (Autor)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386581784X
ISBN-13: 978-3865817846
Größe und/oder Gewicht: 16,7 x 1,5 x 22,7 cm

Inhalt:

- Gesundheit & Umwelt
- Anfangen: Schritt für Schritt
- Kinder und Plastik
- Bad und Haushalt
- Leben und Einrichten
- Plastikfreie Rezeptideen
- Service
- Die Autorinnen

Plastik schadet der Umwelt - Plastik macht krank.

Und genau deshalb sollten wir Plastik vermeiden, wo es nur geht.

Die in Plastik enthaltenen Schadstoffe werden durch die Atmung, die Nahrung, die Haut und den Mund (Plastikgeschirr- & Besteck / Kleinkinder nehmen gerne alles in den Mund) aufgenommen.

PET (PET-Flaschen, in Polyester enthalten), Melamin (Kinder- & Campinggeschirr), Weichmacher (z.B. in Leim, Hartschaum, PVC, Parfüm, Haarspray usw. enthalten)

Für mich sehr erschreckend, als ich in diesem Buch las:

"Eine Babywindel braucht 350 Jahre, bis sie sich in der Natur vollkommen zersetzt hat".

Das und vieles mehr rund um das Thema Plastik, dessen Gefahren und Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt können wir in diesem Buch ganz genau nachlesen.

z.B.:

- Wie gelangen die Giftstoffe in unseren Körper?
- Wo lauern die Gefahren?
- Alternative Verpackungsmaterialien
- Plastik sparen ohne Aufwand
- Selfcycling
- Aufwachsen ohne Schadstoffe
- Selbermachen mit Kindern

usw.

Wir finden aber auch einige hilfreiche Tipps zum "Selbermachen" von Reinigungs- & Köperpflegemittel und ein paar schnell umgesetzte leckere Rezepte.

z.B.: Kekse, Müsli, Fruchtgummi - diese Nahrungsmittel sind ja meist "doppelt und dreifach" in Plastik und/oder Papier verpackt.

Auch im Bereich "Wohnen & Renovieren" bzw. "Textilien & Kleidung" kann nachhaltig "gearbeitet & gelebt" und somit sehr viel Plastik gespart werden.

Hierzu finden wir auch viele wertvolle Tipps und Anregungen.

Das Buch ist wirklich gut zu lesen, es ist mit schönen Fotos ansprechend illustriert und auf Recyclingpapier gedruckt.

Toll finde ich persönlich "Selbermachen mit Kindern" Spielknete, Bastelkleber ...

Hier können schon die Kinder mit einbezogen werden.

Sie lernen, dass Dinge selbst herzustellen Spass machen kann und man spart die teuer mit eingekaufte Plastikverpackung.

Es reicht einfach nicht mehr aus "Nein danke, keine Plastiktüte." beim Einkaufen zu sagen.

Jeder Einzelne sollte verantwortungsvoll für sich selbst entscheiden, wo und wann er bewusst auf Plastik verzichten kann.

Ja, vielleicht sogar versuchen, schon vorhandenes Plastik im Haushalt weiter zu benutzen.

Wenn ich z.B.: meinen Naturjoghurt mal nicht im Glas, sondern im Plastik-Eimerchen kaufe, dann spüle ich den Eimer und den Deckel und bewahre dann Reis, Mehl, Zucker oder Krimskrams zum Basteln usw. darin auf.

Leere Chipsdosen oder leere Plastikdosen von Suppenpulver o.Ä. werden mit Geschenkpapier beklebt und als Geschenkverpackung weiterverwendet oder zum Aufbewahren von allerlei Krimskrams. Natürlich auch Spaghettis :-)



Auch gut gespülte Konservendosen (mit rundem Rand) kann man hübsch umgestaltet als Aufbewahrungsmöglichkeiten für "was auch immer" weiterverwenden.




Kleine leere Plastik-Faden-Spulen habe ich nicht weggeworfen, sondern neu "bestückt".



Gewürze usw. kann man statt in Plastikdosen auch in gut ausgespülten und gut getrockneten Gläsern aufbewahren




Die Möglichkeiten auf Plastik zu verzichten bzw. zumindest seinen Plastik-Konsum einzuschränken sind wirklich groß.

Man muss nur wollen :-)

Fazit:

Alles in Allem ein lesenswertes Buch, welches mich bestärkt hat, noch mehr auf Plastik zu verzichten und viel mehr Dinge für meinen Alltag selbst herzustellen.

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