Donnerstag, 22. Mai 2014

Lackschaden

"Wie fühlt man sich, wenn die eigenen Kinder kaum noch mit einem reden, der Ehemann offensichtlich viel lieber auf dem Golfplatz als zu Hause ist, der Schwiegervater hingegen den ganzen Tag lang Ansprache erwartet und das Klimakterium einem schweißig im Nacken sitzt?

Soll es das etwa gewesen sein? Ein Leben als Putzfrau, Köchin, Chauffeurin, Aufräumerin und Trösterin mit Nebenjob in einer Werbeagentur?


Nein! beschließt Andrea Schnidt und merkt schon bald: Ja, da geht noch was!
Abgrundtief ehrlich und schonungslos witzig erzählt Susanne Fröhlich vom Leben im Angesicht der Wechseljahre und dabei wird eines ganz klar: Der Spaß ist noch lange nicht vorbei!" (Quelle)
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: FISCHER Krüger; Auflage: 7 (2. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3810506737
ISBN-13: 978-3810506733
Affiliate-Link
Der 6. Band der Andrea Schnidt-Reihe von Susanne Fröhlich heißt "Lackschaden".
Dieses Buch habe ich letzten Sonntag an einem Stück gelesen, so gut gefiel es mir!
Ich kenne noch keinen Vorgänger, jedoch werde ich mir sicherlich das ein oder andere kaufen.
"Andrea Schnidt" - Mitte 40 - steht mitten im prallen Leben.
Sie ist eine ganz normale "Durchschnittsfrau", wohnhaft in einem Reihenhaus in einem Frankfurter Vorort. Jeden Tag schlägt sie sich wacker durch's Hausfrauen- & Mutter-Dasein incl. eines Halbtagsjobs.
Fühlt sich von ihrem Mann (zurecht?!!?) vernachlässigt, von ihrem Schwiegervater, dessen Frau erst kürzlich verstorben ist, etwas überfordert und von ihren pupertierenden Kindern nicht wirklich geschätzt und beachtet.
Stört sich an ihrer zu großen Kleidergröße, isst zu gerne :-) und beklagt sich über mangelnden oder nicht mehr vorhandenen Sex.
Sie möchte etwas ändern, was ihr am Ende auch gelingt.
Mehr will ich gar nicht verraten.
Fazit:
Ein wirklich amüsantes und lesenswertes Buch. Mit einem Augenzwinkern vermittelt uns Frau Fröhlich, dass wir Ihren Namen zu unserem Lebensmotto machen sollten.
Fröhlich durch's Leben gehen ... alle kleinen und großen Probleme ein wenig leichter, uns selbst vielleicht manchmal nicht gar so wichtig - manchmal aber auch wichtiger nehmen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen