Dienstag, 11. September 2012

Köchin für einen Sommer




Erschienen im Antje Kunstmann Verlag  
Autorin: Bethan Roberts
Übersetzt von: Uda Strätling
ISBN 978-3-88897-580-6
Gebundene Ausgabe, 320 Seiten 

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Sussex, Sommer 1936. "Köchin für Künstlerhaushalt gesucht - Aufgeschlossenheit erforderlich", stand in der Annonce.

Obwohl Kitty gerade mal Hausmannskost zubereiten kann, bekommt sie die Stelle bei der exzentrischen Ellen Steinberg, die erst kürzlich ins idyllische Willow Cottage gezogen ist. Deren Freizügigkeit ist für die schüchterne Kitty so schockierend wie reizvoll: nachmittägliche Geräusche aus dem Schlafzimmer, nacktes Sonnenbaden im hohen Gras, ein junger Liebhaber, der im Gartenhäuschen über seinem großen Roman brütet, und sich bald vor allem für die attraktive Köchin interessiert.

Und die beiden Töchter aus früheren Beziehungen, die mehr von dem sich anbahnenden Gefühlschaos mitbekommen, als allen Beteiligten lieb sein kann. In der Hitze eines Sommers scheint nicht nur Ellens Traum vom bürgerlichen Familienleben zu verdunsten, sondern auch Kittys Traum von der alles überwindenden Liebe.

Nur der Gärtner hat schon immer gewusst, dass das alles nicht gut gehen kann. (Quelle)
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Kitty tritt eine Stelle als Köchin ein einem Künstlerhaushalt an. Um - ganz (oder auch garnicht) wie ihre Schwester auf eigenen Beinen zu stehen.

Fehlende Koch- & Haushaltsführungskenntnisse eignet sie sich mit der Zeit an.

Sie wird vom ersten Tage an von einer sehr exzentrischen und freizügigen Chefin, deren etwas "melancholisch-seltsamen" Tochter, sowie dem jungen Liebhaber der Chefin - dem "Künstler" auf die ein und andere ganz eigene Art in Beschlag genommen.

Nach und nach bahnt sich eine kleine Liebesaffaire zwischen Kitty und dem jungen Künstler und eine Freundschaft zwischen der Tochter und Kitty an.

Alle Irrungen, Wirrungen, zu lüftenden Geheimnisse, aufkeimende und erstickende Gefühle werden, wie Kitty selbst auch, genußvoll vom Gärtner beobachtet.

Der ist in wichtigen/heiklen Situationen nämlich immer zur Stelle :-)  

Fazit:

Eine leicht zu lesende, unterhalsame, mitunter erotisch angehauchte Sommerlektüre.


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